Zum Thema Netzwerkkabel / LWL Kabel

Die meisten Menschen wollen, wenn sie Kabel kaufen, nicht wirklich Kabel kaufen, sondern sie möchten, dass irgendetwas verkabelt werden kann, damit es funktioniert. Kabel sind nicht der Zweck, sondern nur ein Mittel. Das trifft natürlich auf die Geräte auch zu, aber der PC, der Synthesizer, die Telefonanlage oder das Netzwerk, die mit Hilfe der Kabel angeschlossen, verbunden und benutzt werden können, liegen dem Menschen doch meist näher als die Verkabelung. Aus diesem Grund haben nur sehr wenige Lust dazu, sich vor dem Kauf von Kabeln und den verwandten Produkten wie Steckern, Dosen, Verbindern, Verteilern etc. auch noch tief in diese Materie einzuarbeiten. Ein notwendiges Übel, das man am besten so schnell wie möglich abhakt: So wird der Kabelkauf oft empfunden.

Wissen zur Netzwerktechnik spart Zeit und Geld

Wer mehr über Kabel weiß, der muss sich auf lange Sicht weniger damit beschäftigen. Oft entstehen Probleme bei der Verkabelung oder später, bei der Inbetriebnahme oder der Übertragung von Daten zwischen zweien oder mehreren Geräten. Viele dieser Probleme hätten durch vorherige Information vermieden werden können.
Man muss kein Datentechniker sein, um sich darüber klar zu werden, welche Kabel man benötigt. Ein wenig Hintergrundinformation über die verschiedenen Arten, die Qualität und Ausführung diverser Leitungen und ihre Anwendungsgebiete reichen meist schon, um groben Irrtümern vorzubeugen und die geeigneten Leitungen bewusst auszuwählen.

Netzwerke selbst mit Netzwerkkabel verkabeln

Viele möchten sich ein eigenes Netzwerk mit den entsprechenden Netzwerkkabel selbst bauen. Gerade die Netzwerke, die zu Hause installiert werden und überwiegend oder ausschließlich privaten Zwecken dienen sollen, können mit geringem Preisaufwand selbst verkabelt werden. Stecker müssen mit speziellen Crimpzangen angebracht werden, die man im Fachhandel kaufen kann. Kabel und Stecker mancher Hersteller benötigen eigene, spezielle Zangen.

Wer innerhalb einer durchschnittlich großen Wohnung ein Netzwerk betreiben möchte und die beteiligten PCs nicht drahtlos, sondern mit einem Patchkabel verbinden will, sollte schon früh eine Entscheidung darüber treffen, ob er die Kabel fest verlegen möchte oder nicht. Eine strukturierte Verkabelung bietet gegenüber der früher üblichen, mehr oder weniger willkürlichen Verlegung von Leitungen von einem Punkt zum anderen viele Vorteile, vor allem spart sie enorm Zeit und Geld, da sie, wenn sie gut durchdacht wurde, jahrelang wartungsfrei funktionieren kann. Treten einmal Störungen auf, sind diese leichter zu lokalisieren und einzugrenzen. Dazu kommt, dass Arbeiten an chaotischen Leitungssystemen, am so genannten Kabelsalat, außerdem meist sehr frustrierend sind.

Gängiges Netzwerkzubehör

Das klassische IBM Cabeling System oder ICS ist inzwischen weitgehend von RJ45 Dosen bei den Bedienplätzen und Patch Panels an zentraler Stelle abgelöst worden, wobei mit guten Twisted Pair Kabeln, also CAT5, d.h. Kategorie 5 oder besser, bei normalen Kabellängen zuverlässige und stabile Verbindungen gewährleistet werden können. Telefon, ISDN, Ethernet, ATM und vieles mehr lassen sich darüber nutzen. Bei einer Entscheidung für Twisted Pair oder BNC steht oft die Geschwindigkeit im Vordergrund. Twisted Pair zum Beispiel unterstützt 10Mbit/s und 100Mbit/s, was für den Normalverbraucher ausreichend ist. Weitere Ausführungen von Twisted Pair sind UTP, FTP und STP, wobei UTP für Unshielded Twisted Pair steht. STP bedeutet Shielded Twisted Pair, hier ist jedes Adernpaar separat für sich abgeschirmt. Bei S/UTP haben alle Adern eine gemeinsame Abschirmung. Die Kategorien geben Aufschluss über die Frequenzfähigkeit der Leitung. So entspricht Kat5 100MHz, Kat 6 300Mhz und Kat7 600Mhz.

 

InLine® LWL Duplex Kabel LC/SC 9/125µm OS2
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