Ein Netzwerk fest installieren ist nicht schwer!

Was für Unternehmen und auch schon für Handwerksbetriebe bei Renovierungen oder Umbauten mit dazu gehört, ist die Verlegung von einem Netzwerkkabel. Es ist daher auch nicht unbedingt abwegig, wenn man dies auch bereits bei einem privaten Neubau oder ach in einer normalen Wohnung mit berücksichtigt. Normalerweise kennt man die einschlägigen Netzwerkkabel nur vorkonfektioniert, beziehungsweise als Zubehör zu einem Gerät, um dieses mit dem Computer zu verbinden. Im Handel sind daher auch mehr oder weniger Kabel erhältlich mit einer maximalen Länge von zehn Metern. Sollte man nun und das ist nicht selten der Fall, mehrere Geräte im Wohnzimmer aufgestellt haben, wird es mit der Zeit immer chaotischer, was die Kabel betrifft. Hier kann man jedoch Abhilfe schaffen.

Verlegekabel m privaten Bereich

Zu Anfang sollte man sich darüber klar werden, wo die vorhandenen Geräte platziert werden sollen. Man kann auch den Laptop mit einbeziehen, wenn man einen bestimmten Platz hierfür hat. Vielleicht macht man es auch so, wie die Profis und es wird ein kleiner Plan erstellt, damit man auch zuverlässig feststellen kann wie viel Kabel man für eine feste Installation benötigt. Netzwerkkabel sind natürlich auch in Verlegequalität zu erhalten. Diese Datenkabel ähneln den normalen Elektroleitungen und so können sie auch verlegt werden. Ein Verlegekabel, das den heutigen Ansprüchen entspricht, führt die Bezeichnung Verlegekabel Cat7 S/FTP. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein Kabel, das vier Paaren Vollkupferlitzen, die paarweise sind und gegenüber den anderen Paaren mit Metallfolie abgeschirmt sind. Das ganze Kabel ist nun auch nach außen hin durch eine Gesamtgeflechtschirmung gegen Störungen gesichert. Die Leistung dieses Kabels wird mit 10 Gbit beziffert, bei einer Länge von einhundert Metern.

Ein Netzwerk sollte voraus denkend angelegt werden

Diese Kabel sollte man im Privaten, wie auch im geschäftlichen schon einsetzen, obwohl man noch Geräte mit einer geringeren Leistung im System verwendet. Da die Entwicklung der Computerkomponenten immer rasanter vor sich geht, ist der Austausch eines Gerätes einfacher, als ein Netzwerk anzugleichen. Man könnte also sagen, dass das Netzwerkkabel so ausgelegt sein sollte, dass sie eventuell der Entwicklung zweier Generationen von Computergeräten standhalten.

Eine optimale Datenübertragung kann bei Netzwerken nämlich nur dann gewährleistet werden, wenn auch die einzelnen zum Netzwerk gehörenden Komponenten eine entsprechende Qualität vorweisen können und zudem perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Bei Netzwerken gilt die alte Regel vom schwächsten Glied in einer Kette: die Datenübertragung in einem Netzwerk kann immer nur so gut sein, wie die schwächste im Netzwerk verbaute Komponente es zulässt.
Es ist daher keinesfalls sinnvoll hochwertige Geräte mit minderwertigen Kabeln oder Steckverbindungen zu verbinden, da selbst die besten und schnellsten Geräte nichts nutzen, wenn das dazugehörige Kabel nicht dazu in der Lage ist, die Datenmengen auch zu übertragen.

Qualität bestimmt die Datenübertragung

Um zu vermeiden, qualitativ unzureichendes Material zu erstehen, sollte man sich beim Kauf von Netzwerkzubehör unbedingt an uns wenden,  denn wir bieten in unserem Onlineshop ein äußerst umfangreiches Sortiment an garantiert hochwertiger Netzwerktechnik und weiterem PC-Zubehör jeglicher Art, sowohl für private Kunden, als auch für Profis auf dem Gebiet der IT.
Die Auswahl ist ausgesprochen groß und bietet für jeden genau das passende. So werden beispielsweise Patchkabel nicht nur in den vorkonfektionierten Größen angeboten, sondern können auch ganz nach Bedarf als individuell gefertigte Meterware erstanden werden.

Das Netzwerk im eigenen Zuhause

Die moderne Zeit bringt es mit sich, dass Netzwerke immer mehr in unser Leben eingreifen. Vor noch nicht allzu langer Zeit war das Netzwerk an sich überhaupt kein Thema im privaten Bereich, man kennt diese nur aus der Firma, das heißt von seinem Arbeitsplatz.

Hier dienen sie dazu, die Kommunikation zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen zu verbessern. Dies überträgt sich nun auch auf den privaten Bereich. Hier möchte nun auch jeder online sein, um den neuesten Tratsch oder Klatsch möglichst zeitnah zu erfahren. Irgendwann kommt man hier an eine Grenze, die die Übertragungen immer langsamer werden lasse. Wen man an diesem Punkt angelangt ist, sollte man ernsthaft über eine feste Verkabelung nachdenken.

Die Vorteile einer festen Verkabelung

Es sind zwar vorkonfektionierte Patchkabel erhältlich und das bis zu einer Länge von zehn Metern, jedoch hat man hier den großen Nachteil, dass sich mit einmal viele Kabel hinter oder unter den Möbeln verteilen. Dies sieht gerade im Wohnzimmer nicht besonders aus. Hier kann Abhilfe geschaffen werden, wenn man sich durchring eine feste Kabelverbindung zu etablieren.

Für den Gebrauch zu Hause bietet sich als Meterware ein Netzwerkkabel mit der Bezeichnung Cat7a an. Diese Kabel sind für eine Betriebsfrequenz bis zu tausend Megaherz ausgelegt. Verwendung finden diese Netzwerkkabel im Bereich der Sprachübertragung, der Datenübertragung sowie Multimediaübertragungen. Dies sind genau die Daten, die man auch zu Hause verarbeitet. Eine weiter Bezeichnung Beschreibt den Aufbau dieses Kabels.

So steht die Bezeichnung S/FTP für ein Kabel dessen Adernpaare mit einem metallischen Schirm geschützt werden. Zusätzlich ist dieses Netzwerkkabel noch durch eine metallische Gesamtschirmung geschützt. Hier muss nicht damit gerechnet werden, dass etwaige Umwelteinflüsse den Datenverkehr stören.

Kein Kabeldurcheinander mehr

Da es heute möglich ist, dass Kabel unauffällig hinter den Fußleisten verlegt werden können, wäre dies eine Option, um eine Kabelvielfalt in den Räumen zu vermeiden. Die Zimmer sehen wieder aufgeräumt aus und man weiß, bedingt durch die Anschlussdosen, wo welches Kabel, beziehungsweise welches Gerät angeschlossen werde muss.

Netzwerk Zubehör und Werkzeug

Ein Netzwerk einzurichten setzt neben einer großen Erfahrung und Routine auch die Verwendung von richtigem Werkzeug voraus. Denn so hochkomplexe technische Einrichtungen mit so vielen Komponenten können bei den kleinsten Unregelmäßigkeiten, beispielsweise in der Verkabelung durch einen unbemerkten Kabelbruch in ihrer Funktion vollständig ausfallen oder Störungen produzieren.
Die beste Möglichkeit, dem vorzubeugen ist sicherlich die eingehende Prüfung aller verbauten Komponenten auf Funktion und Leistung. Dafür wiederum braucht es spezielle Geräte und Werkzeuge, die im Folgenden exemplarisch an einigen Modellen vorgestellt werden sollen.

Netzwerktester und Werkzeug zum konfektionieren

Die Hardware kann man in der Regel durch Selbsttests auch ohne eine Verbindung mit anderen Komponenten aus dem Netzwerk testen und auf die korrekte Funktion überprüfen. Doch die Komplexität des Netzwerkes entsteht natürlich naturgemäß aus der Verkabelung und den damit entstehenden exponentiell ansteigenden theoretischen Fehlerquellen.
Ohne einen Kabeltester kommt daher kein Netzwerkadministrator aus, denn den Kabeln kann man von außen nicht ansehen, ob sie durchgehend heile und nicht gebrochen sind, oder ob die Verkabelung richtig verdrahtet und vercrimpt wurde.
Natürlich muss man hier den passenden Tester für die eingesetzten Kabel verwenden.

Wer lieber Arbeitsschritte spart und mehrere Dinge auf einmal erledigt, der kann auf ein clevere Innovation zurückgreifen, einen Kabeltester in einer Crimpzange, mit der die unkonfektionierten Kabel gleichzeitig abisoliert, gecrimpt und getestet werden können. Das spart und Handgriffe und sichert damit den Konfektionierungvorgang noch einmal besonders ab.

Wer bereits einen Kabeltester im Inventar führt, der kommt dennoch um die Crimpzange nicht herum. Denn Netzwerkkabel werden nicht gelötet oder geschraubt, sondern gecrimpt, zu deutsch gebördelt. Die Komponenten des Kabels und Steckers werden dabei durch plastische Verformung miteinander verbunden, im Ergebnis entsteht eine unlösbare Verbindung, die sicher gegen Auflösung oder andere mechanische Belastungen ist.

Um verlegte Kabel aufzuspüren, hilft ein Kabelfinder, der im Netzwerk auch auf die elektrischen Signale reagiert, die aktive Kabel aussenden. Hierdurch lässt sich quasi in Wände und Decken blicken. Und ein Gerät zur Analyse des Netzwerke in Gesamtheit ist ebenfalls unabdingbar, schließlich kann auch bei sachlich korrekter, also fehlerfreier Einrichtung des Netzwerkes eine logische Fehlverkabelung vorliegen, die das Netzwerk instabil macht oder anderweitig beeinflusst.

Spannungsmessung sinnvoll

Eine wesentliche Information, die man bei der Verkabelung eines Netzwerkes und vor der Inbetriebnahme validiert haben sollte, ist, die stromführenden Kabel von passiven zu unterscheiden. Denn nur Endgeräte, die auch eine Stromversorgung durch das Kabel verarbeiten können, überstehen die Energielieferung durch das Kabel unbeschadet, während andere Geräte durch diese Spannung beschädigt oder gar zerstört werden können. Daher ist ein Gerät zur Durchmessung der Verkabelung in Bezug auf die elektrische Spannung notwendiger Begleiter bei der Einrichtung eines Netzwerkes.
Multitester im Netzwerkbetrieb
Für komplexe Netzwerke mit vielen angeschlossenen Geräten ist es notwendig, mit entsprechender Profiausrüstung zu arbeiten, um die maximale Betriebssicherheit zu gewährleisten und eine schnelle und erfolgreiche Wartung zu gewährleisten. Daher empfehlen sich hier Fluke Network-Multimeter, die über alle relevanten Prozesse und zustände Auskunft geben. So können Kabel und Verbindungen damit ebenso geprüft werden, wie die Eigenschaften der angeschlossenen Geräte oder die Geschwindigkeit des Netzwerkes an sich oder die Einstellungen für Duplex. Die Daten werden dazu im Gerät ermittelt und gesammelt, sie können dann später per USB auf einen PC übertragen und ausgewertet werden.

Sicherlich haben solche professionellen Geräte ihren Preis, doch verglichen mit den Kosten, die durch einen Ausfall oder Fehler im Netzwerk entstehen können, sind diese absolut im Rahmen. Zumal professionelle Geräte auch in anderen Segmenten ihren Preis haben, und wer sich schon einmal nach gutem Werkzeug für den Heimgebrauch umgesehen hat, der stellt auch schnell fest, dass dieses eben seinen – im Vergleich zu billigen und damit weniger haltbaren und verlässlichen Produkten höheren – Preis hat.

Das Thema Firmennetzwerke

Die einzelnen Standorte und Abteilungen größerer Konzerne und Unternehmen sind heute alle schon miteinander vernetzt, damit ein reibungsloser geschäftlicher Ablauf gewährleistet werden kann. Im Zeitalter der E-Mails ist dies auch notwendig, denn die Informationen werden heute fast in Echtzeit ausgetauscht.

Hier können nur noch die einzelnen Zeitzonen für Verzug sorgen. In mittelständischen Betrieben kommt man um eine Aufrüstung der EDV auch nicht mehr herum, denn ein Kunde erwartet heute eine prompte und flexible Ausführung des Auftrages. Auch hier wird man feststellen, dass die Kommunikation der Angestellten um einiges besser und auch effektiver wird.
Das richtige Netzwerkkabel
Da man sich kaum dem Fortschritt verschließen kann, ist eine Vernetzung ein Schritt in die richtige Richtung. Um ein effektives Netzwerk aufbauen zu können, sollte sorgfältig geplant werden. Man sollte davon ausgehen, dass ein PC-Arbeitsplatz mit einem vorkonfektionierten Netzwerkkabel mit einer Netzwerkdose verbunden wird. Die Verbindung zu den Servern und dem Rechenzentrum erfolgt nunmehr mittels eines Verlegekabel. Dieses sollte so ausgelegt sein, dass es auch allen Anforderungen gerecht wird.

Dies könnte ein Netzwerkkabel mit der Bezeichnung Cat/6a sein. Diese Bezeichnung sagt aus, dass es sich hierbei um ein leistungsfähiges Kabel handelt, das für Übertragungsfrequenzen bis zu fünfhundert Megaherz ausgelegt ist und die bis zu einer Länge von einhundert Metern. Eine weitere Bezeichnung S/FTP bezieht sich auf die Abschirmung der Adernpaare. Hier handelt es sich um ein Kabel, deren einzelnen Kabelpaare ummantelt sind und zusätzlich ist das Äußere des Kabels noch einmal metallisch abgeschirmt.

Ein Netzwerk nachrüsten

Solch ein Netzwerk für einen Betrieb läst sich am günstigsten während einer Umbauphase anlegen, da man in diesem Fall die Netzwerkkabel mit verlegen kann. Ansonsten muss überlegt werden wie man ein Netzwerk auch während des laufenden Betriebes eingerichtet werden kann.

Die Netzwerkkabel müssen nicht zwangsläufig Unterputz verlegt werden, sie können genauso gut hinter den Fußleisten oder auch Aufputz verlegt werden. Eine Anschlussbuchse an jedem Arbeitsplatz kann nun mit einem vorkonfektionierten Netzwerkkabel mit dem Firmennetz verbunden werden.