Netzwerkdosen (RJ45) – Aufputz & Unterputz für Cat.5e bis Cat.6A

Netzwerkdosen (RJ45) für die strukturierte Gebäudeverkabelung: geschirmte 2-fach-Dosen in Cat.5e, Cat.6 und mit Schwerpunkt Cat.6A, überwiegend mit LSA-Anschluss, als Aufputz-, Unterputz- oder kombinierte AP/UP-Ausführung mit waagerechter oder senkrechter Kabeleinführung.

Für Unterputzdosen gibt es Abdeckrahmen 80×80 mm mit Zentralstück 50×50 mm in vielen Farben, dazu eine modulare Unterputzdose mit Keystone-Modulen. Entscheidend für die Auswahl sind Kategorie, Montageart und Richtung der Kabeleinführung.


RJ45 Netzwerkdose Cat 6A für Hutschiene, geschirmt, IDC-Anschluss, 1 TE
NEU
23,78 €
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Stück:
 
1 bis 9 (von insgesamt 9)

Netzwerkdosen – die Basis jeder professionellen Gebäudeverkabelung

Netzwerkdosen sind der Übergabepunkt zwischen Installationskabel (Verlegekabel) und Patchkabel zum Endgerät. Eine saubere Montage verbessert die Signalstabilität, erleichtert spätere Wartung und sorgt für eine klare Dokumentation in der Infrastruktur – besonders in Büro- und Projektumgebungen.

Wichtige Punkte in der Praxis: Aderpaare möglichst lange verdrillt lassen, sauber auflegen, Zugentlastung nutzen und (bei geschirmten Systemen) die Schirmung konsequent durchgängig ausführen. So bleibt die Installation dauerhaft zuverlässig und störungsarm.

Anwendungsbeispiel: Wie Netzwerkdose, Verlegekabel und Patchpanel zusammen aufgebaut werden, zeigt der Ratgeber Netzwerkdose mit Patchpanel verbinden.

FAQ – Häufige Fragen zu Netzwerkdosen

Worin unterscheiden sich Cat.5e, Cat.6 und Cat.6A Netzwerkdosen?
Die Kategorie beschreibt die elektrische Leistungsfähigkeit der Dose innerhalb einer normgerechten Verkabelungsstrecke. Cat.5e ist typischerweise für Gigabit-Anwendungen ausgelegt, Cat.6 bietet zusätzliche Reserven, und Cat.6A ist für höhere Anforderungen mit besserer Störfestigkeit konzipiert. In der Praxis sollte die Dose zur Kabelkategorie und zum geplanten Einsatzzweck passen.
Sind Netzwerkdosen für PoE geeignet?
Grundsätzlich ja – PoE funktioniert über die gleichen Adern wie die Datenübertragung. Entscheidend sind jedoch die Gesamtqualität der Installation: passende Kabelkategorie, saubere Kontaktierung (LSA), geringe Übergangswiderstände und – bei geschirmten Systemen – eine durchgängige Schirmung. Bei hohen PoE-Leistungen sind zusätzlich Kabelbündelung, Umgebungstemperatur und Verlegeart relevant.
Wann verwende ich Aufputz- und wann Unterputzdosen?
Aufputzdosen sind ideal für Nachrüstungen, Kabelkanal-Installationen oder überall dort, wo keine Unterputzmontage möglich oder gewünscht ist. Unterputzdosen werden in Hohlwand- oder UP-Dosen integriert und wirken optisch dezenter – typischerweise die erste Wahl in Büros und Wohnräumen. AP/UP-Dosen lassen sich wahlweise auf beide Arten montieren.
Was bedeutet waagerechte oder senkrechte Ausführung?
Die Bezeichnung gibt an, aus welcher Richtung das Verlegekabel in die Dose geführt wird: bei waagerechten Ausführungen von rechts oder links, bei senkrechten von oben oder unten. Die passende Variante richtet sich nach dem Verlauf des Kabels in Wand oder Kabelkanal.
Worauf sollte ich bei geschirmten (STP) Netzwerkdosen achten?
Bei geschirmten Dosen ist wichtig, dass die Schirmung korrekt aufgelegt und in der gesamten Strecke durchgängig geführt wird (Kabel, Dose, Patchpanel/Komponenten). Nur so wird der Störschutz zuverlässig wirksam. Zusätzlich sollten Aderpaare möglichst lange verdrillt bleiben und die Zugentlastung genutzt werden.