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LWL Patchkabel kaufen – Glasfaser-Patchkabel OM2–OM5, OS2 & FTTH
LWL Patchkabel zur Verbindung von Patchfeldern, LWL-Kupplungen, Anschlussboxen, Switches und Transceivern: Duplex-Glasfaserkabel in Multimode OM2, OM3, OM4 und OM5 sowie Singlemode OS2 (G.652.D), mit den Steckerkombinationen LC/LC, LC/SC, SC/SC, LC/ST, SC/ST und ST/ST, wahlweise mit 2,0- oder 3,0-mm-Mantel aus LSZH.
Für den Glasfaser-Hausanschluss gibt es armierte FTTH-Simplex-Kabel in OS2 mit LC/APC, SC/APC oder LC/APC auf SC/APC. Entscheidend für die Auswahl sind Fasertyp, Steckertyp an beiden Enden, Schliff (UPC oder APC) und die benötigte Länge.
LWL Patchkabel für Patchfeld, Transceiver und Anschlussbox
LWL Patchkabel verbinden Glasfaser-Komponenten innerhalb einer Netzwerkstruktur – etwa Patchfeld und Switch, Transceiver und Anschlussbox oder Verteiler in Serverraum, Technikraum und Rechenzentrum. LC ist der kompakte Standard an SFP-Transceivern und in Patchfeldern mit hoher Portdichte, SC findet sich häufig in Verteilern und Anschlussboxen, ST mit Bajonettverschluss vor allem in bestehenden Multimode-Installationen. Mischkabel wie LC/SC oder LC/ST verbinden unterschiedliche Systeme ohne zusätzlichen Adapter.
Faserklasse und Reichweite
Multimode-Fasern sind für kurze bis mittlere Strecken im Gebäude und Rechenzentrum ausgelegt, Singlemode OS2 für lange Strecken, Campus- und Backbone-Verbindungen. Als Orientierung für 10-Gigabit-Ethernet: Mit 10GBASE-SR erreicht OM2 rund 82 m, OM3 rund 300 m, OM4 und OM5 rund 400 m; mit 10GBASE-LR über OS2 sind 10 km möglich. OM5 bietet darüber hinaus Reserven für Wellenlängen-Multiplexing (SWDM). Die tatsächliche Reichweite hängt vom Transceiver und der gesamten Strecke ab.
Direkt zu den Faserklassen: OM4 LWL Patchkabel | OM3 LWL Patchkabel | OS2 LWL Patchkabel | FTTH Glasfaserkabel
Worauf bei der Auswahl geachtet werden sollte
Fasertyp, Faserklasse, Steckertyp, Schliff, Manteldurchmesser und Länge müssen zur vorhandenen Installation passen. Multimode und Singlemode dürfen nicht gemischt werden, ebenso wenig UPC- und APC-Stecker, da sich die Stirnflächen unterscheiden. Bei Duplex-Verbindungen ist außerdem die richtige Zuordnung von Sende- und Empfangsfaser (Tx/Rx) wichtig.
✔ Fasertyp passend zur Infrastruktur: Multimode zu Multimode, Singlemode zu Singlemode
✔ Stecker an beiden Enden prüfen: LC, SC oder ST passend zu Gerät, Kupplung oder Box
✔ Schliff beachten: UPC zu UPC, APC zu APC
✔ Länge so kurz wie sinnvoll und so lang wie nötig wählen
✔ 2,0 mm für hohe Portdichte, 3,0 mm für robustere Kabelführung
✔ Biegeradien einhalten, Schlaufen und Zugbelastung vermeiden
LWL-Ratgeber
Wenn OM-/OS-Klassen, Steckverbinder, UPC/APC, Polung oder typische Auswahlfehler noch unklar sind, hilft der Ratgeber bei der technischen Einordnung: Unterschiede im Ratgeber nachlesen
FAQ – Häufige Fragen zu LWL Patchkabeln
Was ist der Unterschied zwischen Multimode und Singlemode?
Multimode-Fasern (OM2 bis OM5) haben einen Kerndurchmesser von 50 µm und werden für kurze bis mittlere Strecken eingesetzt. Singlemode OS2 hat einen Kern von 9 µm und ist für lange Strecken, Backbone und providernahe Anwendungen vorgesehen. Faser, Transceiver und Anschlusskomponenten müssen zusammenpassen.
Wofür stehen OM2, OM3, OM4, OM5 und OS2?
OM2 bis OM5 sind Multimode-Faserklassen mit steigender Bandbreite und Reichweite; OM3 und OM4 sind heute der Standard für 10-Gigabit und mehr im Gebäude. OS2 bezeichnet Singlemode-Fasern für große Distanzen. Die passende Klasse richtet sich nach vorhandener Infrastruktur, Strecke, Datenrate und Transceiver.
Was ist der Unterschied zwischen LC-, SC- und ST-Steckern?
LC-Stecker sind kompakt und Standard an SFP-Transceivern, Switches und Patchfeldern mit hoher Portdichte. SC-Stecker sind größer und werden häufig in Verteilern und Anschlussboxen verwendet. ST-Stecker mit Bajonettverschluss finden sich vor allem in älteren Multimode-Installationen.
Kann man UPC- und APC-Stecker miteinander verbinden?
Nein. APC-Stecker haben eine um 8° angeschrägte Stirnfläche und sind in der Regel grün, UPC-Stecker sind gerade poliert. Eine Verbindung beider führt zu hoher Dämpfung und kann die Stirnflächen beschädigen. Die Duplex-Patchkabel in dieser Kategorie sind UPC, die FTTH-Kabel APC.
Die Verbindung steht nicht – liegt es an der Polung?
Häufig ja. Bei Duplex-Verbindungen muss die Sendefaser (Tx) der einen Seite auf die Empfangsfaser (Rx) der anderen Seite treffen. Bei Patchkabeln mit Duplex-Clip lassen sich die beiden Stecker meist tauschen, um die Polung zu korrigieren. Zusätzlich sollten Stecker und Transceiver auf Verschmutzung geprüft werden.
Welches Kabel brauche ich für meinen Glasfaser-Hausanschluss?
Für die Verbindung von der Glasfaser-Anschlussdose (GF-TA) bzw. dem Hausübergabepunkt zum Glasfasermodem werden Singlemode-Simplex-Kabel mit APC-Schliff eingesetzt. Welcher Steckertyp benötigt wird – LC/APC, SC/APC oder eine Kombination – richtet sich nach den Anschlüssen an Dose und Modem. Armierte Ausführungen mit 3,0 mm Mantel sind deutlich bruchsicherer als die oft dünneren Standardkabel.
Welche Länge ist bei LWL Patchkabeln sinnvoll?
So kurz wie sinnvoll und so lang wie nötig. Zu enge Biegeradien, unnötige Schlaufen und Zugbelastung sollten vermieden werden. Für längere, fest verlegte Strecken zwischen Räumen oder Gebäuden sind vorkonfektionierte LWL Universalkabel die bessere Wahl.
Verwandte Kategorien
LWL Universalkabel | LWL-Kupplungen | LWL-Anschlussboxen | LWL-Spleißboxen | SFP-Module & Medienkonverter | Staubschutzkappen