Verlegekabel kaufen – LAN Installationskabel Cat 5e bis Cat 8.2

LAN Verlegekabel für die feste Netzwerkinstallation in Gebäuden – zum Auflegen auf Netzwerkdosen, Patchpanel und Keystone-Module. Im Sortiment sind Installationskabel von Cat 5e und Cat 6 über Cat 7, Cat 7A und Cat 7A+ bis Cat 8, Cat 8.1 und Cat 8.2, überwiegend S/FTP mit massiven Kupferleitern von AWG24 bis AWG22, als Simplex- oder Duplex-Kabel.

Für Innenräume gibt es Ausführungen mit LSZH- oder PVC-Mantel in den CPR-Klassen Eca, Dca, Cca und B2ca, für den Außenbereich ein Cat 7A Kabel mit UV-beständigem PE-Mantel. Entscheidend für die Auswahl sind Kategorie, Brandschutzklasse, Leitermaterial und die passenden Anschlusskomponenten.


Cat 7 Verlegekabel S/FTP – Kupfer – LSZH – Dca – 500 m
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Cat 7 Duplex Verlegekabel S/FTP – Kupfer – LSZH – Cca – GHMT
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Cat 7 Duplex Verlegekabel S/FTP – Kupfer – LSZH – Dca – 500 m
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Cat 7A Verlegekabel S/FTP – Kupfer – LSZH – Dca – GHMT – 100 m
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Cat 8.1 Verlegekabel S/FTP – Kupfer – LSZH – Dca – 305 m
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Verlegekabel für strukturierte Gebäudeverkabelung

LAN Verlegekabel bilden die feste Grundlage einer strukturierten Netzwerkverkabelung. Sie verbinden Etagenverteiler, Patchfelder, Netzwerkdosen und Anschlussbereiche dauerhaft miteinander. Im Unterschied zu Patchkabeln besitzen Verlegekabel massive Leiter und sind für die feste Installation ausgelegt.

Cat 6A-Strecken mit Cat 7 oder Cat 7A Verlegekabel

Für 10-Gigabit-Netze wird in der Regel eine Cat 6A-Strecke (Klasse EA) aufgebaut. Als Kabel kommt dabei meist Cat 7 oder Cat 7A Verlegekabel zum Einsatz, kombiniert mit Cat 6A-Netzwerkdosen, -Keystone-Modulen und -Patchpanels. Die höherwertigen Kabel bieten zusätzliche Reserve bei Übertragung und Schirmung; die Leistung der Gesamtstrecke wird durch die Anschlusskomponenten bestimmt.

CPR- und Brandschutzklassen richtig einordnen

Die CPR-Klassifizierung beschreibt das Brandverhalten von Kabeln im Gebäude. Welche Klasse erforderlich ist, hängt von Gebäudeart, Installationsweg und Projektvorgabe ab. Maßgeblich sind immer Planung, Ausschreibung oder die geltenden Anforderungen des jeweiligen Objekts.

B2ca: höchste Klasse im Sortiment, stark reduzierte Flammenausbreitung und Wärmefreisetzung
Cca: häufige Klasse für gewerbliche Installationen und viele Projektumgebungen
Dca: mittlere Anforderungen, zwischen Eca und Cca
Eca: grundlegende Anforderungen für Standardanwendungen ohne erhöhte Vorgaben

Kupfer oder Kupfergemisch (CCA)?

Für normgerechte, zukunftssichere Installationen und für PoE werden Verlegekabel mit massiven Kupferleitern empfohlen. Kabel mit Kupfer-Aluminium-Leitern (CCA) haben einen höheren Leiterwiderstand und eignen sich vor allem für einfache Datenverbindungen ohne erhöhte Leistungsanforderungen.

Maximale Länge bei Verlegekabeln

In der strukturierten Kupferverkabelung wird der Permanent Link üblicherweise bis 90 m geplant, die gesamte Übertragungsstrecke einschließlich Patchkabeln beträgt bis zu 100 m. Bei Cat 8 ist die Strecke für 25- und 40-Gigabit-Anwendungen auf 30 m begrenzt. Neben der Länge ist für die Leistung die komplette Strecke aus Kabel, Dose, Patchpanel und Patchkabeln entscheidend.

Wann lohnt sich welches Verlegekabel?

✔ Für Gigabit-Netze im Büro: Cat 6 Verlegekabel mit Kupferleiter.
✔ Für 10-Gigabit-Netze: Cat 7 oder Cat 7A Verlegekabel mit Cat 6A-Anschlusskomponenten.
✔ Für hohe Reserven und Projekte mit Vorgaben: Cat 7A oder Cat 7A+ mit AWG22.
✔ Für kurze 25/40-Gigabit-Strecken im Rechenzentrum: Cat 8.1 mit RJ45 oder Cat 8.2 mit Klasse-II-Steckverbindern.
✔ Für Gewerbeobjekte: CPR-Klasse Dca, Cca oder B2ca nach Projektvorgabe prüfen.
✔ Für Außenbereiche: Cat 7A Außen-Verlegekabel mit UV-beständigem PE-Mantel.

FAQ – Häufige Fragen zu LAN Verlegekabeln

Worin liegt der Unterschied zwischen Verlegekabel und Patchkabel?
Verlegekabel sind für die feste Installation vorgesehen und werden an Patchpanel, Netzwerkdosen oder Keystone-Module aufgelegt. Patchkabel sind flexibel, bereits mit RJ45-Steckern konfektioniert und verbinden Geräte oder aktive Netzwerkkomponenten direkt.
Welche Kategorie ist bei Verlegekabeln sinnvoll?
Für viele moderne Installationen ist eine Cat 6A-Strecke die richtige Basis, da damit 10-Gigabit-Netzwerke realisierbar sind. Als Kabel wird dafür in der Regel Cat 7 oder Cat 7A Verlegekabel eingesetzt. Cat 6 genügt für Gigabit-Netze, Cat 8.1 und Cat 8.2 sind vor allem für kurze High-Speed-Strecken im Rechenzentrum interessant.
Warum gibt es kein Cat 6A Verlegekabel im Sortiment?
Cat 6A beschreibt in der Praxis meist die Gesamtstrecke (Klasse EA). Als Verlegekabel wird dafür überwiegend Cat 7 oder Cat 7A eingesetzt, da diese Kabel mehr Reserve und eine bessere Schirmung bieten. In Kombination mit Cat 6A-Dosen, -Modulen und -Patchpanels entsteht eine vollwertige 10-Gigabit-Strecke.
Was ist der Unterschied zwischen Cat 8.1 und Cat 8.2?
Beide sind für Übertragungsfrequenzen bis 2000 MHz und Strecken bis 30 m ausgelegt. Cat 8.1 (Klasse I) wird mit RJ45-Steckverbindern angeschlossen, Cat 8.2 (Klasse II) erfordert Klasse-II-Steckverbinder wie TERA oder GG45. Für RJ45-basierte Installationen ist daher Cat 8.1 die passende Wahl.
Welche Brandschutzklasse ist bei Verlegekabeln erforderlich?
Das hängt von Gebäudeart, Installationsweg und Projektvorgabe ab. Eca deckt grundlegende Anforderungen ab, Dca und Cca werden häufig in gewerblichen Umgebungen eingesetzt, B2ca kommt bei höheren Anforderungen zum Einsatz. Entscheidend sind immer Planung, Ausschreibung oder objektbezogene Vorgaben.
Wie lang darf ein LAN Verlegekabel sein?
Der Permanent Link wird typischerweise bis 90 m geplant, die gesamte Übertragungsstrecke einschließlich Patchkabeln an beiden Enden bis 100 m. Bei Cat 8 ist die Strecke auf 30 m begrenzt. Je nach Kategorie, Qualität der Komponenten und Anwendung sollte die Strecke sauber geplant werden.
Kann man Verlegekabel direkt mit RJ45-Steckern crimpen?
Es gibt spezielle RJ45-Stecker für massive Leiter, die sich für den direkten Geräteanschluss eignen – etwa bei Access Points oder IP-Kameras. In der strukturierten Verkabelung werden Verlegekabel jedoch normalerweise auf Dosen, Keystone-Module oder Patchpanel aufgelegt.