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Patchkabel Meterware kaufen – Netzwerkkabel zum Selbstkonfektionieren
Patchkabel Meterware zum Selbstkonfektionieren von Patchkabeln in individueller Länge: Netzwerkkabel mit flexiblem Litzenleiter von Cat.5e bis Cat.7, als Ring oder Rolle mit 100 m oder 500 m, teils mit Farbauswahl. Cat.6, Cat.6A und Cat.7 mit Vollkupferadern und S/FTP-Schirmung, Cat.5e mit Kupfer-Aluminium-Leitern (CCA) als F/UTP oder SF/UTP.
Alle Serien gibt es wahlweise mit PVC- oder halogenfreiem LSZH-Mantel. Entscheidend für die Auswahl sind Kategorie, Leitermaterial – vor allem bei PoE –, Mantel und die passenden RJ45-Stecker für Litzenleiter.
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Patchkabel Meterware richtig auswählen
Patchkabel Meterware oder Verlegekabel – wo liegt der Unterschied?
Verlegekabel ist für die feste Installation mit starrem Leiter ausgelegt und wird an Netzwerkdosen und Patchpanels aufgelegt. Patchkabel Meterware nutzt dagegen einen flexiblen Litzenleiter, der für wiederholtes Biegen und für bewegliche Patchverbindungen gedacht ist – etwa zwischen Patchpanel und Switch oder am Arbeitsplatz. Für längere, fest verlegte Strecken ist Verlegekabel die richtige Wahl, da Litzenleiter eine höhere Dämpfung haben.
Vollkupfer oder Kupfergemisch (CCA)?
Vollkupfer bietet die bessere Leitfähigkeit und eignet sich zuverlässiger für PoE-Anwendungen mit höherer Leistung. Kupfergemisch (CCA) ist für einfache Gigabit-Datenverbindungen ausreichend; bei PoE+ und PoE++ ist Vollkupfer die zuverlässigere Wahl, da CCA-Leiter einen höheren Widerstand haben und sich unter Last stärker erwärmen.
Wann lohnt sich welche Meterware?
✔ Für Standard-Patchverbindungen im Büro: Cat.5e oder Cat.6 mit PVC-Mantel.
✔ Für brandschutzrelevante Bereiche: Ausführung mit LSZH-Mantel, halogenfrei.
✔ Für 10-Gigabit-Anwendungen und Rechenzentren: Cat.6A oder Cat.7 mit Vollkupfer.
✔ Für farbliche Kennzeichnung von Strecken oder VLANs: Serien mit Farbauswahl.
Anleitung: Wie Sie aus Meterware Schritt für Schritt eigene Patchkabel herstellen, zeigt unser Ratgeber zum Patchkabel-Crimpen.
FAQ – Häufige Fragen zu Patchkabel Meterware
Was ist der Unterschied zwischen Patchkabel Meterware und einem fertigen Patchkabel?
Patchkabel Meterware ist unkonfektioniertes Kabel ohne Stecker, das individuell zugeschnitten und mit eigenen RJ45-Steckern versehen wird. Ein fertiges Patchkabel ist bereits beidseitig konfektioniert, geprüft und sofort einsatzbereit.
Welche Stecker eignen sich für Patchkabel Meterware?
Da die Adern als flexible Litze ausgeführt sind, werden RJ45-Stecker benötigt, die ausdrücklich für Litzenleiter ausgelegt sind. Stecker für massive Leiter kontaktieren Litze oft unzuverlässig. Zusätzlich müssen AWG-Bereich und Kabeldurchmesser zum Stecker passen.
Ergibt Cat.7-Meterware ein Cat.7-Patchkabel?
Nein. Mit RJ45-Steckern konfektioniert, entsteht ein Cat.6A-Patchkabel mit besonders gut geschirmtem Cat.7-Rohkabel, da es keinen genormten Cat.7-RJ45-Stecker gibt. Für die Praxis bedeutet das: volle Cat.6A-Leistung mit sehr guter Störfestigkeit.
Ist Kupfergemisch (CCA) für PoE geeignet?
Für einfache PoE-Anwendungen mit geringer Leistung ist CCA nutzbar. Bei PoE+ oder PoE++ ist ein Kabel mit Vollkupferadern aufgrund des geringeren Widerstands und der geringeren Erwärmung die zuverlässigere Wahl.
Wie lang darf ein selbst konfektioniertes Patchkabel sein?
Patchkabel sind für kurze Verbindungen gedacht, da Litzenleiter eine höhere Dämpfung als die massiven Adern von Verlegekabel haben. Bei CCA-Leitern ist die Standardkonformität laut Hersteller ab etwa 50 m nicht mehr gewährleistet. Für längere, fest verlegte Strecken empfiehlt sich LAN Verlegekabel mit Netzwerkdosen bzw. Patchpanel.
Verwandte Kategorien
RJ45 Patchkabel | LAN Verlegekabel | Netzwerk-Kabeltrommeln | RJ45-Stecker | Netzwerk-Werkzeug