Aktive Netzwerkkomponenten – Switches, PoE, Medienkonverter & SFP-Module

Aktive Netzwerkkomponenten für Büro, Gebäude und Rack: Switches vom 5-Port-Desktopgerät bis zum 24-Port-Rackswitch, unmanaged oder managed, mit Gigabit- oder 2,5G-Ports und vielfach mit PoE+ bzw. PoE++ sowie SFP-Uplinks für Glasfaser.

Dazu kommen PoE-Injektoren, Medienkonverter für den Übergang zwischen Kupfer und Glasfaser, SFP- und SFP+-Module, Netzwerkkarten, USB-Netzwerkadapter und Printserver. Entscheidend für die Auswahl sind Portanzahl, Geschwindigkeit, PoE-Leistung und Management-Funktionen.


24-Port PoE+ Gigabit Injektor, 19" Rackmontage, 440W Gesamtleistung
592,07 €
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Gigabit PoE+ Injektor mit 30 W Leistung, IEEE 802.3af/at kompatibel
37,34 €
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PoE++ Injektor mit 60 W Leistung, IEEE 802.3bt & integriertem Netzteil
75,38 €
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PoE++ Injektor mit 95 W Leistung, IEEE 802.3bt für leistungsstarke Geräte
147,37 €
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PoE+ Extender für 2 Ports, zur Reichweitenverlängerung ohne Netzteil
99,00 €
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PoE+ Gigabit Switch mit LCD-Anzeige & SFP, kompakt & übersichtlich
349,00 €
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Industrie PoE+ Injektor mit 30 W, für DIN-Rail & erweiterten Temperaturbereich
115,92 €
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41 bis 60 (von insgesamt 162)

Auswahlhilfe für Switches, PoE und SFP

Unmanaged Switches arbeiten ohne Konfiguration und eignen sich für einfache Netzwerke am Arbeitsplatz oder in kleinen Büros. Managed Switches bieten zusätzlich Funktionen wie VLANs, Priorisierung (QoS), Port-Überwachung und Zugangsschutz – sinnvoll, sobald Netzwerke segmentiert oder zentral verwaltet werden sollen. Lüfterlose Modelle arbeiten geräuschlos und sind für den Einsatz im Büro geeignet.

Bei PoE-Switches ist neben dem Standard pro Port das Gesamt-PoE-Budget entscheidend: Die Leistung aller angeschlossenen Endgeräte muss in dieses Budget passen. IEEE 802.3af (PoE) liefert bis 15,4 W pro Port, 802.3at (PoE+) bis 30 W und 802.3bt (PoE++) bis 60 bzw. 90 W. Bei manchen Switches steht PoE++ nur an einem Teil der Ports zur Verfügung – das ist in den Artikeldaten angegeben.

SFP-Ports ermöglichen Uplinks über Glasfaser, etwa zwischen Etagenverteilern oder Gebäuden. Das SFP-Modul muss zur Geschwindigkeit des Ports (SFP für 1 Gbit/s, SFP+ für 10 Gbit/s), zum Fasertyp (Multimode oder Singlemode) und zum Stecker passen. Für Geräte ohne SFP-Port übernehmen Medienkonverter die Umsetzung zwischen Kupfer und Glasfaser.

FAQ – Häufige Fragen zu aktiven Netzwerkkomponenten

Was ist der Unterschied zwischen aktiven und passiven Netzwerkkomponenten?
Aktive Komponenten verarbeiten oder verstärken Signale – etwa Switches, Medienkonverter oder PoE-Injektoren. Passive Komponenten wie Kabel, Dosen oder Patchfelder leiten Signale lediglich weiter. Beide sind essenziell für den Aufbau eines vollständigen Netzwerks.
Wofür werden PoE-Injektoren verwendet?
PoE-Injektoren speisen Strom in das Netzwerkkabel ein, wenn der vorhandene Switch selbst kein PoE liefert. So lassen sich einzelne Geräte wie IP-Kameras oder Access Points ohne separates Netzteil betreiben. Je nach Modell unterstützen Injektoren PoE (802.3af), PoE+ (802.3at) oder PoE++ (802.3bt) – maßgeblich ist der Leistungsbedarf des Endgeräts.
Was bedeutet das PoE-Budget eines Switches?
Das PoE-Budget ist die Gesamtleistung, die ein Switch über alle Ports zusammen bereitstellen kann. Acht Kameras mit je 10 W benötigen zum Beispiel 80 W; ein Switch mit 60 W Budget würde dann nicht alle Geräte zuverlässig versorgen. Bei der Planung sollte das Budget mit etwas Reserve gewählt werden.
Was ist der Unterschied zwischen SFP und SFP+?
SFP-Module (Small Form-factor Pluggable) übertragen bis 1 Gbit/s, SFP+-Module bis 10 Gbit/s. Beide sind steckbare Module für Glasfaser- oder Kupferanschlüsse direkt am Switch. Ein SFP-Port kann kein SFP+-Modul mit 10 Gbit/s betreiben; Modul und Port müssen zueinander passen.
Welche Netzwerkkabel eignen sich für PoE-Anwendungen?
PoE funktioniert grundsätzlich ab Cat.5e. Bei hohen Leistungen (PoE++) und in Kabelbündeln erwärmen sich die Adern jedoch stärker; hier sind Kabel mit größerem Aderquerschnitt und höherer Kategorie wie Cat.6A-Patchkabel oder Cat.7-Verlegekabel sinnvoll. Eine Schirmung ist für PoE nicht zwingend, verbessert aber die Störfestigkeit.